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Das Arbeitsfähigkeitsmodell

Nach Ilmarinen und Tempel (2002) verstehen wir unter Arbeitsfähigkeit „die Summe von Faktoren, die eine Frau oder einen Mann in einer bestimmten Situation in die Lage versetzen, eine gestellte Aufgabe erfolgreich zu bewältigen.“ Dazu gehört die körperliche und emotionale Vitalität (körperliche, psychische, geistige und seelische Gesundheit). Grundlage für die Auswahl und Einordnung der Komponenten des Werkzeugkastens wird dieses Arbeitsfähigkeitsmodell sein, das wie folgt kategorisiert ist:

  • Gesundheit und Leistungsfähigkeit
  • Wissen, Fähigkeiten (Kompetenzen)
  • Werte, Einstellung, Motivation
  • Arbeitsumgebung, Arbeitsorganisation, Führung
Workability Model

Das Projekt

Ziel des Projekts AKKUEurope ist die systematische Entwicklung und Erprobung eines multimedialen Werkzeugkastens für kleine und kleinste Unternehmen.

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Die Analyse

Während der Recherche und Analyse konzentrieren sich die Partner auf die Suche nach geeigneten und praxisorientierten Instrumenten zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit. Ebenso definieren wir noch einmal den Begriff der Arbeitsfähigkeit.

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Der Werkzeugkasten

Multimedialer Werkzeugkasten für die Zielgruppe der kleinen und kleinsten Unternehmen.

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Entdecken Sie alle AKKUEurope Instrumente in unserem multimedialen Werkzeugkasten

Aktuelles



2021-03-23

AKKUEurope: Regelung der Arbeitsfähigkeit in Klein- und Kleinstunternehmen durch multimedial angepasste Tools

Unser europäisches Projekt AKKUEurope ist offiziell im November 2020 gestartet und wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Erasmus+ Programms kofinanziert. Kleinst- und Kleinunternehmen spielen eine wichtige Rolle in der europäischen Wirtschaft, sind aber besonders vom Nachwuchsmangel betroffen, da sie in verschiedener Hinsicht (z.B. Arbeitsplatzsicherheit, Gehaltsniveau, Aufstiegsmöglichkeiten) nicht mit den Angeboten von mittleren und großen Unternehmen konkurrieren können. Kleinst- und Kleinunternehmen können und müssen darauf reagieren, indem sie ein besonderes Augenmerk auf den Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit ihrer bestehenden Belegschaften legen. Ziel des Projektes AKKUEurope ist die systematische Entwicklung und Validierung eines zielgruppengerechten multimedialen Werkzeugkastens auf der Basis bestehender Instrumente, gemeinsam mit den Inhabern und Mitarbeitern ausgewählter Kleinst- und Kleinunternehmen. Bislang konnte das Projektkonsortium, dank der wertvollen Arbeit des spanischen Partners Internet Web Solution (IWS), bereits ein sehr wichtiges Arbeitsergebnis schaffen, nämlich die Erprobung und Validierung der mit dem Projekt verbundenen Online Educational Resource Platform (OER, Online-Plattform für Bildungsressourcen). Die OER-Plattform ist für alle Benutzer frei zugänglich (d.h. es ist kein Login und keine Zugangsdaten erforderlich) und ist in mehrsprachigen Versionen (EN, DE, IT, MK, PL, ES) darstellbar, um die Wirkung und Sichtbarkeit der Inhalte zu erhöhen. In den nächsten zwei Jahren wird die Plattform alle Neuigkeiten über das Projekt, die Ergebnisse der Partnerschaft und relevante Informationen zum Thema Arbeitsfähigkeit in Europa aufzeigen. Jeder Bereich der Plattform ist das digitale "Archiv" für eine Reihe von Quellen und Ressourcen, die die Partner in den folgenden zwei Jahren entwickeln und implementieren werden. Besonders relevant werden die ANALYSE der bestehenden Tools für die Beschäftigungsfähigkeit und der folgende WERKZEUGKASTEN sein - zwei sehr strategische Ergebnisse des Projekts. Die Analyse der bestehenden Tools folgt zwei Hauptkriterien: • Welche organisatorische Dimension wird von diesen Tools angesprochen? o Gesundheit und Leistungsfähigkeit o Wissen, Fähigkeiten (Kompetenzen) o Werte, Einstellungen, Motivation o Arbeitsumgebung, Arbeitsorganisation, Führung • Welche Wirkung wird von ihnen erwartet? o Erhöhung des Bewusstseins für das Thema o Analyse und Bewertung des aktuellen Standes der Arbeitsfähigkeits-Dynamik o Implementierung neuer Arbeitsfähigkeitsmodelle Auf der Grundlage des Kriterienkatalogs wird das Expertenkonsortium des Projekts mindestens 30 Instrumente für den Werkzeugkasten auswählen, die europaweit eingesetzt werden können. Die ausgewählten Instrumente werden an die Bedürfnisse von Kleinst- und Kleinunternehmen angepasst, zum gegenseitigen Nutzen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Sehr wichtig für die Verbreitung und Sichtbarkeit des Projektes ist der Bereich ASSOZIIERTE PARTNER: Interessenvertreter aus den Bereichen Unternehmertum, Organisationskultur, Unternehmensberatung etc. können sich der AKKUEurope-Gemeinschaft anschließen und werden über die Ergebnisse und Erfolge des Projektes informiert. Die CIT GmbH ist die federführende Organisation und ist für das gesamte Projektmanagement, die Qualitätssicherung und das Monitoring verantwortlich. Darüber hinaus beschäftigt sich die CIT GmbH intensiv mit der Erforschung bestehender Werkzeuge sowie mit der Entwicklung neuer Werkzeuge, die die Arbeitsfähigkeit in Kleinst- und Kleinunternehmen unterstützen. Für weitere Informationen über AKKUEurope und andere Initiativen der CIT GmbH, besuchen Sie unsere Webseite: https://www.cit-wfg.de/

2020-11-03

Auftacktveranstaltung zum Projekt AKKUEurope

Am 3. November 2020 fand das Online-Kick-Off-Meeting von AKKUEurope statt. Ein vom Erasmus Plus-Programm der Europäischen Kommission kofinanzierten Projekt, das sieben Partner aus sechs Ländern (Belgien, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und der Nordrepublik Mazedonien) zusammenführt. Das Meeting, welches ursprünglich in Forst, Deutschland, geplant war, wurde aufgrund von COVID-19-Beschränkungen online abgehalten. Ziel des AKKUEurope-Projekts ist die systematische Entwicklung und Validierung eines zielgruppengerechten multimedialen Werkzeugkastens auf der Basis bestehender Instrumente,gemeinsam mit den Eigentümern und Mitarbeitern ausgewählter Kleinst-und Kleinunternehmen. Kleinst-und Kleinunternehmen spielen eine wichtige Rolle in der europäischen Wirtschaft, sind aber besonders von einem Mangel an jungen Talenten betroffen, da sie in verschiedener Hinsicht (z.B. Arbeitsplatzsicherheit, Lohnniveau, Aufstiegsmöglichkeiten) nicht mit den von mittelständischen Unternehmen und Großunternehmen angebotenen Dienstleistungen konkurrieren können. Kleinst-und Kleinunternehmen können und müssen darauf reagieren, indem sie besonders darauf achten, die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit ihrer bestehenden Belegschaften zu erhalten. Neben den klassischen Maßnahmen des Arbeitsschutzes müssen verstärkt Maßnahmen zur präventiven Erhaltung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit umgesetzt werden, damit die Beschäftigten ihre Arbeit bis zum geplanten Rentenalter ausüben können und wollen. Eine umfassende Förderung der Arbeitsfähigkeit kann helfen, diese Lücke zu schließen. In diesem Zusammenhang werden die Partner eine Reihe genau definierter Aktivitäten durchführen, die zu greifbaren und betrieblichen Ergebnissen führen werden, wie z.B.: •Analyse der in den Partnerländern vorhandenen Instrumente •Anpassung der Instrumente und Vervollständigung der Toolbox •Medientechnische Umsetzung der Instrumente Die Ergebnisse von AKKUEurope werden praktische und relevante Lösungen für Kleinst-und Kleinunternehmen sein, die in mehrsprachigen Versionen, kostenlos und ohne Einschränkungen über die OER-Plattform verfügbar sein werden. Während des Treffens diskutierte das Konsortium über die Gesamtdurchführung des Projekts, wobei Zeitpläne und die jeweiligen Aufgaben in den folgenden Monaten festgelegt wurden. Zunächst werden die Partner eine eingehende Analyse der bestehenden Instrumente für die Umsetzung von Praktikabilitätsmodellen auf Unternehmensebene durchführen. Später wird dieses Cluster von Instrumenten auf der Grundlage der Bedürfnisse der Ziele und ihres täglichen operativen Kontexts verfeinert. Nach der Übersetzung wird der resultierende Werkzeugkasten in die OER-Plattform von AKKUEurope implementiert: diese Plattform wird eine digitale Sammlung der Projektergebnisse, Nachrichten und Kontakte darstellen.

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